Prostata Center Frankfurt
Neuartige Diagnostik und Schonende Behandlung bei Prostatakrebs

operative Entfernung der Prostata 

Radikale Prostatektomie


Die radikale Prostatektomie (RP) ist eine Standard-Operation bei einem festgestellten Prostatakarzinom. Das vorrangige Ziel dieser Operation ist eine Heilung vom Prostatkrebs: Die Prostata und damit der Krebs sollen vollständig entfernt werden. Das ist vor allem dann möglich, wenn der Krebs auf die Prostata begrenzt ist und die Kapsel der Prostata noch nicht durchbrochen hat. Bei der anschließenden feingeweblichen Untersuchung des entfernten Organs sollen die Schnittränder frei von Krebszellen sein. Die RP wird von der Leitlinie als Behandlungsmöglichkeit für Patienten mit lokal begrenztem Prostatakarzinom aller Risikogruppen empfohlen.



Die offen-chirurgische vollständige Entfernung der Prostata, die sogenannte radikale retropubische Prostatektomie wird am Sankt Katharinen Krankenhaus an ca. 300 Patienten pro Jahr vorgenommen. Dabei wird die Prostata durch einen kleinen Unterbauchschnitt entnommen. Die Operation wird mit mikrochirurgischer Technik unter lupenmikroskopischer Vergrößerung durchgeführt.

Die potenzerhaltende Prostatentfernung und der vollständige Erhalt des Schließmuskels sind besondere Schwerpunkte von PD Dr. med. Rainer A. Bürger. Dabei werden Gefäß- und Nervenstrukturen, die für die Kontinenz- und Erektionsfähigkeit verantwortlich sind, vorsichtig von der Prostata abgelöst und verbleiben somit als intakte Struktur im Körper. Auch der Schließmuskel wird komplett erhalten. So bleiben Kontinenz und Potenz in den meisten Fällen auf dem Niveau von vor dem Eingriff.


Die Operationstechnik der nerv- und potenzerhaltenden Prostataentfernung bedarf einer besonderen technischen Ausstattung sowie einer außergewöhnlichen Erfahrung der Operateurs. Außerdem darf das Tumorwachstum noch nicht zu weit fortgeschritten sein. Sind alle 3 Voraussetzungen vorhanden, besteht eine große Chance, dass Potenz und Kontinenz erhalten bleiben können.